Neue Hoffnung für Menschen im Rollstuhl

7. Dezember 2018
Aus dem Unternehmen | Sponsoring
Österreichische Lotterien bringen mit dem „Exoskelett“ innovative Technologie erstmals nach Österreich – ambulante Trainings ab sofort im Ambulatorium Döbling möglich

In Österreich leben etwa hunderttausende Menschen, die in Folge eines Unfalls oder einer Erkrankung nicht mehr selbstständig aufrecht gehen können. Die psychischen und physischen Folgen sind für die Betroffenen schwerwiegend, rund die Hälfte von ihnen ist auf einen Rollstuhl angewiesen.

Nun gibt es für diese Menschen neue Hoffnung: Gemeinsam mit dem Unternehmensberater Gregor Demblin, der selbst eine Querschnittlähmung hat, haben die Österreichischen Lotterien im Herbst 2018 erstmals das Exoskelett der US-Firma Ekso Bionics nach Österreich geholt - eine lebensverändernde Technologie, mit der Menschen trotz Lähmung wieder gehen können. Ab heute wird das Exoskelett im Ambulatorium Döbling für ambulante Trainings mit Physiotherapeuten allen Menschen mit eingeschränkter Gehfähigkeit zur Verfügung stehen. Doch die Kosten sind hoch und für Interessierte oft ein Hindernis. Hier kommen die Österreichischen Lotterien ins Spiel:

„Es ist unglaublich, was diese Therapieform bewirken kann. Deshalb haben wir das Projekt von der ersten Stunde an unterstützt. Wir glauben, dass mit dem Exoskelett Menschen mit eingeschränkter Gehfähigkeit physisch eine neue Perspektive eröffnet, und psychisch neue Hoffnung gegeben werden kann“, erklärt Vorstandsdirektorin Mag. Bettina Glatz-Kremsner das Engagement der Österreichischen Lotterien.

Das Exoskelett ist ein batteriebetriebener, über der Kleidung tragbarer bionischer „Anzug“. Es wiegt 27 Kilogramm. Seine elektrischen Motoren bewegen die Beine und ergänzen oder ersetzen Muskelfunktionen. Benützt wird es im Zuge eines ambulanten Trainings mit Physiotherapeuten. Das unterstützte Gehen ist für die Betroffenen mehr als nur eine Fortbewegung: Die durchaus anstrengende Bewegung stärkt den Kreislauf und die Funktion der inneren Organe sowie die noch vorhandene Muskulatur. Auch der lähmungstypische Knochenabbau wird verlangsamt. Manche Nutzer, die über eine entsprechende Restmuskulatur verfügen, haben durch das Training sogar die Chance, wieder selbstständig gehen zu lernen.

Mittlerweile sind dem Beispiel der Österreichischen Lotterien drei weitere Sponsoren gefolgt, mehr als die Hälfte der benötigten Summe von 300.000 Euro ist damit gesichert. Um die Therapieeinheiten zu einem Preis von 90 Euro statt über 200 Euro anbieten zu können, werden nun weitere Sponsoren gesucht.

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