Österreichischer Inklusionspreis

Österreichischer Inklusionspreis

KATEGORIE: Soziales

Inklusionspreis:
Wege zu Selbstbestimmung
und Chancengleichheit

Der Österreichische Inklusionspreis feiert 2026 sein 10-jähriges Bestehen. Der von den Österreichischen Lotterien gemeinsam mit der Lebenshilfe ins Leben gerufene Preis zeigt jedes Jahr aufs Neue, was beim Abbau von Barrieren für Menschen mit Beeinträchtigungen möglich ist.

Eine Auszeichnung für Projekte, durch die Menschen mit Behinderung gleichberechtigt und auf Augenhöhe an der Gesellschaft teilhaben können: Das ist der Inklusionspreis, der alljährlich nach einer mehrmonatigen Einreichphase vergeben wird.
Nach wie vor stoßen Menschen mit Beeinträchtigungen im Alltag an Grenzen verschiedenster Art. Der Inklusionspreis setzt sich seit 2016 erfolgreich dafür ein, dass solche Situationen immer weniger werden.

Jahr für Jahr führen die für den Preis eingereichten Projekte vor Augen, was beim Abbau von Barrieren möglich ist. Abgedeckt werden alle wichtigen Aspekte des Alltags- und Berufslebens. Bei der Preisverleihung werden folgende sechs Kategorien ausgezeichnet:

  • Bildung
  • Arbeit & Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Medien & Kommunikation
  • Technologie & Digitalisierung
  • Freizeit & Kultur

Ein Projekt, dass besonders herausragt, wird mit dem Förderpreis ausgezeichnet, der von den Österreichischen Lotterien mit 10.000 Euro dotiert ist.

Die Einreichfrist für Projekte zum diesjährigen Inklusionspreis läuft vom 8. Juni bis 7. September 2026. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer feierlichen Gala am 2. Dezember in der Expedithalle der Ankerbrotfabrik in Wien statt.

Der von den Österreichischen Lotterien mit 10.000 Euro dotierte Förderpreis ging bei der Inklusionspreis Gala 2025 an das Projekt „Disability Leadership - inklusiver Führungskräftelehrgang“ in der Kategorie Bildung. Der vom Verein Right Now entwickelte Lehrgang qualifiziert Menschen mit Behinderungen in zwei Jahren für Führungsrollen in Bereichen wie Wirtschaft und Kultur. Es ist das erste Leadership-Programm für Menschen mit Behinderungen im deutschsprachigen Raum.

UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen:

In Österreich ist die UN-Behindertenrechtskonvention seit 26. Oktober 2008 in Kraft. Sie legt drei Eckpfeiler als Bedingungen für ein selbstbestimmtes Leben fest:

• Inklusion:
Alle Menschen in einer Gesellschaft sind gleichberechtigt.
Menschen sind unterschiedlich, einer kann vom anderen lernen.
Es gibt keine Ausgrenzung.
Menschen mit Behinderungen werden von Anfang an anerkannt und sind selbstverständlich dabei.

• Teilhabe:
Alle Menschen sollen teilnehmen an der Bildung, am Arbeitsleben und der Freizeit, ebenso beim Wohnen in der Gemeinde.
Dabei soll jeder und jede so unterstützt werden, wie er oder sie es braucht.

• Selbstbestimmung bedeutet, die Wahlmöglichkeiten zu haben. Dann kann jede/jeder das eigene Leben selbst gestalten.

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Projekte wurden 2025 für den Inklusionspreis eingereicht.
"Ganz im Sinne unseres Leitsatzes ‚Playsponsible – Gemeinsam Verantwortung leben‘ fördern wir die Chancengleichheit und einen respektvollen Umgang miteinander. Wir sind stolzer Partner des Inklusionspreises und freuen uns auf zahlreiche, großartige Einreichungen.“
Erwin van Lambaart, Generaldirektor Österreichische Lotterien
Erwin van Lambaart,
Generaldirektor Österreichische Lotterien

Bildnachweise:
© Achim Bieniek