Österreich zählt seit 2003 zu jenen wenigen Ländern, denen die Volksrepublik China Große Pandas anvertraut. Im Zuge eines internationalen Forschungs- und Zuchtprojektes kamen damals zwei Pandas nach Schönbrunn. Die Bedeutung dieses Projekts liegt darin, den Großen Panda vom Aussterben zu bewahren.
Mit Hilfe der Einnahmen aus den hohen Besucherzahlen und mit Hilfe von Sponsoren aus der Wirtschaft kann der Schutz und die Erweiterung des Lebensraumes der Großen Pandas in China finanziell unterstützt werden. Weiters kann der Tiergarten auch einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erforschung der Fortpflanzungsbiologie dieser extrem einzelgängerisch lebenden Tiere leisten. Wie man sieht: höchst erfolgreich.
Denn am 23. August 2007 durfte sich der Schönbrunner Zoo über Nachwuchs bei Familie Panda freuen. Es war dies die erste Geburt eines Pandas in Europa, die auf natürliche Weise zustande gekommen ist. Seit dem hat sich der kleine Fu Long prächtig entwickelt.
„Als wir mit dem Panda Projekt begannen, ahnten wir noch nicht, welchen Glücksgriff wir damit landen sollten. Ich freue mich sehr über den erfolgreichen Verlauf mit der Geburt des kleinen Fu Long als bisherigem Höhepunkt“, strahlt Mag. Bettina Glatz-Kremsner, Vorstandsdirektorin der Österreichischen Lotterien und bekennender Panda-Fan.
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Bekennender Panda-Fan: Mag. Bettina Glatz-Kremsner, Vorstandsdirektorin der Österreichischen Lotterien. (Foto: Rita Newman)
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